Bekämpfung des Matthäus-Effekts bei der Selbstverbesserung von LVLMs durch Neuausrichtung von Kopf- und Endsegmenten
Counteracting Matthew Effect in Self-Improvement of LVLMs through Head-Tail Re-balancing
October 30, 2025
papers.authors: Xin Guo, Zhiheng Xi, Yiwen Ding, Yitao Zhai, Xiaowei Shi, Xunliang Cai, Tao Gui, Qi Zhang, Xuanjing Huang
cs.AI
papers.abstract
Selbstverbesserung hat sich als ein vorherrschendes Paradigma zur Steigerung der Reasoning-Fähigkeiten großer visuell-sprachlicher Modelle (LVLMs) etabliert, bei dem Modelle erfolgreiche Lösungspfade iterativ erkunden und von ihnen lernen. Wir identifizieren jedoch ein kritisches Problem in diesem Prozess: Das Modell erzeugt hochwertige Lösungspfade für einfache Anfragen (sog. Head-Daten) sehr gut, hat aber Schwierigkeiten mit komplexeren Anfragen (sog. Tail-Daten). Dies führt zu einer unausgewogenen Optimierung, die das Modell dazu veranlasst, einfache Reasoning-Fähigkeiten zu priorisieren, während seine Fähigkeit, komplexere Reasoning-Aufgaben zu bewältigen, beeinträchtigt wird. Über Iterationen hinweg verschärft sich dieses Ungleichgewicht zunehmend – eine Dynamik, die wir als "Matthäus-Effekt" bezeichnen – was letztendlich die weitere Modellverbesserung behindert und zu Leistungsengpässen führt. Um dieser Herausforderung zu begegnen, führen wir vier effiziente Strategien aus zwei Perspektiven ein: Verteilungsneugestaltung und Lösungspfad-Neubewertung, um während des erkundenden und lernenden Selbstverbesserungsprozesses eine Neuausrichtung zwischen Head- und Tail-Daten zu erreichen. Umfangreiche Experimente mit den Modellen Qwen2-VL-7B-Instruct und InternVL2.5-4B in visuellen Reasoning-Aufgaben zeigen, dass unsere Methoden die visuellen Reasoning-Fähigkeiten konsistent verbessern und die reine Selbstverbesserung im Durchschnitt um 3,86 Punkte übertreffen.
English
Self-improvement has emerged as a mainstream paradigm for advancing the
reasoning capabilities of large vision-language models (LVLMs), where models
explore and learn from successful trajectories iteratively. However, we
identify a critical issue during this process: the model excels at generating
high-quality trajectories for simple queries (i.e., head data) but struggles
with more complex ones (i.e., tail data). This leads to an imbalanced
optimization that drives the model to prioritize simple reasoning skills, while
hindering its ability to tackle more complex reasoning tasks. Over iterations,
this imbalance becomes increasingly pronounced--a dynamic we term the "Matthew
effect"--which ultimately hinders further model improvement and leads to
performance bottlenecks. To counteract this challenge, we introduce four
efficient strategies from two perspectives: distribution-reshaping and
trajectory-resampling, to achieve head-tail re-balancing during the
exploration-and-learning self-improvement process. Extensive experiments on
Qwen2-VL-7B-Instruct and InternVL2.5-4B models across visual reasoning tasks
demonstrate that our methods consistently improve visual reasoning
capabilities, outperforming vanilla self-improvement by 3.86 points on average.