Agent-R: Schulung von Sprachmodell-Agenten zur Reflexion durch iterative SelbstschulungAgent-R: Training Language Model Agents to Reflect via Iterative
Self-Training
Große Sprachmodelle (LLMs) sind zunehmend entscheidend für die Bewältigung komplexer Aufgaben in interaktiven Umgebungen. Die bisherige Forschung konzentriert sich hauptsächlich darauf, die Leistung durch Verhaltensklonung von stärkeren Experten zu verbessern, doch solche Ansätze scheitern oft in realen Anwendungen, hauptsächlich aufgrund der Unfähigkeit, sich von Fehlern zu erholen. Die Erfassung von Schrittkritikdaten ist jedoch schwierig und teuer. Die Automatisierung und dynamische Erstellung von Selbstkritik-Datensätzen ist daher entscheidend, um Modelle mit intelligenten Agentenfähigkeiten auszustatten. In dieser Arbeit schlagen wir ein iteratives Selbstlern-Framework, Agent-R, vor, das es dem Sprachagenten ermöglicht, sich während des Fluges zu reflektieren. Im Gegensatz zu traditionellen Methoden, die Aktionen basierend auf Korrektheit belohnen oder bestrafen, nutzt Agent-R MCTS, um Trainingsdaten zu konstruieren, die korrekte Trajektorien aus fehlerhaften wiederherstellen. Eine zentrale Herausforderung der Agentenreflexion besteht in der Notwendigkeit einer zeitnahen Überarbeitung anstelle des Wartens bis zum Ende eines Rollouts. Um dies zu bewältigen, führen wir einen modellgeführten Kritik-Konstruktionsmechanismus ein: Das Aktorenmodell identifiziert den ersten Fehlerschritt (innerhalb seiner aktuellen Fähigkeit) in einer fehlgeschlagenen Trajektorie. Ausgehend davon wird er mit dem benachbarten korrekten Pfad verbunden, der denselben Elternknoten im Baum teilt. Diese Strategie ermöglicht es dem Modell, Reflexion basierend auf seiner aktuellen Richtlinie zu erlernen und somit eine bessere Lerneffizienz zu erzielen. Um die Skalierbarkeit dieses Selbstverbesserungsparadigmas weiter zu erforschen, untersuchen wir die iterative Verfeinerung sowohl der Fehlerkorrekturfähigkeiten als auch der Datensatzkonstruktion. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Agent-R kontinuierlich die Fähigkeit des Modells verbessert, sich von Fehlern zu erholen, und eine zeitnahe Fehlerkorrektur ermöglicht. Experimente in drei interaktiven Umgebungen zeigen, dass Agent-R Agenten effektiv dazu befähigt, fehlerhafte Aktionen zu korrigieren, während Schleifen vermieden werden und eine überlegene Leistung im Vergleich zu Basismethoden erzielt wird (+5,59%).