Selbstbelohnende Korrektur für mathematisches DenkenSelf-rewarding correction for mathematical reasoning
Wir untersuchen selbstbelohnende Reasoning-Modelle für große Sprachmodelle (LLMs), die während der Inferenzzeit gleichzeitig schrittweise Argumentationen generieren und die Korrektheit ihrer Ausgaben bewerten können – ohne externes Feedback. Dieser integrierte Ansatz ermöglicht es einem einzelnen Modell, seinen Reasoning-Prozess eigenständig zu steuern, was rechnerische Vorteile für die Modellbereitstellung bietet. Wir konzentrieren uns insbesondere auf die repräsentative Aufgabe der Selbstkorrektur, bei der Modelle Fehler in ihren Antworten autonom erkennen, Ausgaben überarbeiten und entscheiden, wann iterative Verfeinerungsschleifen beendet werden sollen. Um dies zu ermöglichen, schlagen wir einen zweistufigen algorithmischen Rahmen vor, um selbstbelohnende Reasoning-Modelle ausschließlich mit selbstgenerierten Daten zu konstruieren. In der ersten Stufe verwenden wir sequenzielles Rejection Sampling, um lange Chain-of-Thought-Trajektorien zu synthetisieren, die sowohl Selbstbelohnungs- als auch Selbstkorrekturmechanismen integrieren. Das Feinabstimmen von Modellen anhand dieser kuratierten Daten ermöglicht es ihnen, die Muster der Selbstbelohnung und Selbstkorrektur zu erlernen. In der zweiten Stufe verbessern wir die Fähigkeit der Modelle, die Genauigkeit von Antworten zu bewerten und Ausgaben zu verfeinern, durch Reinforcement Learning mit regelbasierten Signalen. Experimente mit Llama-3 und Qwen-2.5 zeigen, dass unser Ansatz die intrinsischen Selbstkorrekturfähigkeiten übertrifft und eine Leistung erzielt, die mit Systemen vergleichbar ist, die auf externen Belohnungsmodellen basieren.