VidEgoThink: Bewertung der Fähigkeiten zur Verständnis egozentrischer Videos für verkörperte KIVidEgoThink: Assessing Egocentric Video Understanding Capabilities for
Embodied AI
Die jüngsten Fortschritte bei Multi-modalen Large Language Models (MLLMs) haben neue Möglichkeiten für Anwendungen in der Embodied AI eröffnet. Aufbauend auf früheren Arbeiten, EgoThink, stellen wir VidEgoThink vor, einen umfassenden Benchmark zur Bewertung der Fähigkeiten zur Verständnis von egozentrischen Videos. Um die Kluft zwischen MLLMs und der niedrigstufigen Steuerung in der Embodied AI zu überbrücken, entwerfen wir vier Schlüsselaufgaben: Video-Fragenbeantwortung, Hierarchieplanung, visuelle Verankerung und Belohnungsmodellierung. Um manuelle Annotierungskosten zu minimieren, entwickeln wir eine automatische Datengenerierungspipeline basierend auf dem Ego4D-Datensatz, unter Nutzung des Vorwissens und der multimodalen Fähigkeiten von GPT-4o. Drei menschliche Annotatoren filtern dann die generierten Daten, um Vielfalt und Qualität sicherzustellen, was zum VidEgoThink-Benchmark führt. Wir führen umfangreiche Experimente mit drei Arten von Modellen durch: API-basierte MLLMs, Open-Source-Bild-basierte MLLMs und Open-Source-Video-basierte MLLMs. Die experimentellen Ergebnisse deuten darauf hin, dass alle MLLMs, einschließlich GPT-4o, bei allen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Verständnis von egozentrischen Videos schlecht abschneiden. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass Grundlagenmodelle noch erhebliche Fortschritte benötigen, um effektiv auf Szenarien aus der Ich-Perspektive in der Embodied AI angewendet zu werden. Abschließend spiegelt VidEgoThink einen Forschungstrend wider, MLLMs für egozentrische Visionen einzusetzen, ähnlich den menschlichen Fähigkeiten, die eine aktive Beobachtung und Interaktion in komplexen realen Umgebungen ermöglichen.